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Panikattacken in U-Bahn und S-Bahn

Aktualisiert: 2. Dez. 2023

Heute berichte ich von einem jungen Mann von 24 Jahren, der unter Panikattacken in U- und S-Bahn litt. Diese traten plötzlich und ohne Vorwarnung erstmalig in einer U-Bahn auf, die im Tunnel kurzzeitig stehen blieb. Keine weitere Vorerkrankungen, steht mitten im Leben, absolviert eine Berufsausbildung und ist sozial gut integriert. Nach einem Erstgespräch entschieden wir uns dazu, nach den Ursachen dieser Ängste zu suchen. In tiefer Trance erinnerte er sich spontan an eine Situation kurz nach seiner Geburt und in Anwesenheit der Eltern, er lag in einem "Glaskasten" und hatte panische Angst seine Eltern zu verlieren, das hätte für ihn den Tod bedeutet. Wir lösten dieses kindliche Trauma auf und das neugeborene Baby fühlte sich sicher und geborgen und wusste und spürte, dass es seine Eltern nicht verlieren würde und sie noch bei ihm seien, wenn er erwachsen sei und es wusste auch, dass es deshalb nicht sterben würde. Zum Schluss testeten wir noch in der Vorstellung vergangene Paniksituationen, die vor der Sitzung sofort Angst ausgelöst haben, jetzt war er vollkommen ruhig und entspannt. Ein weiterer Test war sich vorzustellen jetzt sofort mit der U-Bahn zu fahren, auch dort konnte der junge Mann keine Ängste mehr auslösen. Einen Tag später bekam ich die Rückmeldung, dass das S-Bahn fahren gut klappt, noch etwas aufgeregt, dass die Panik nochmal kommen können, aber sie kam nicht, sondern er wurde mit jeder Minute immer ruhiger und entspannter.


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